ST2 / ST3 / ST4

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Ducati ST2 ST3 ST4 ST4S Ersatzteile und Zubehör Shop

Mit der Ducati ST2 wagte Ducati noch einmal den Sprung in die mittlerweile populäre Klasse der Sporttourer. Das von Miguel Galluzzi designte Motorrad erschien 1997 auf dem Markt, der Neupreis lag damals bei 19990 DM (deutsche Mark). Angetrieben durch einen wassergekühlten Zweiventilmotor mit einem Hubraum von 944cm³ und einer Leistung von 83 PS. Damit Leistung und Abgas stimmen, regelt ein modernes Magneti Marelli Zünd-/Einspritzmanagement die Gemischzufuhr. Hochgekröpfte Lenkerstummel, ein schmaler Tank mit perfektem Knieschluss und die nicht allzu weit oben beziehungsweise hinten liegenden Fußrasten sorgen für eine bequeme Sitzposition. Zudem hat der Fahrer eine gute Übersicht und mit ihrem niedrigen Schwerpunkt lässt sich das Motorrad spielerisch gut handeln.

Über die Fahrzustände informiert das Cockpit vollständig und sehr übersichtlich. Gelobt seien die langen Federwege und die ausgewogene Schubstangen-Hebelatur hinten. Gabel und Federbein von Showa sind vielfach einstellbar. Typische Brembo-Bremsen vorne und hinten sorgen wie bei Ducati gwohnt für eine gute Bremswirkung. Tankstellen braucht ein Fahrer der ST2 nur selten, denn durchschnittlich verbrennt das Motorrad nur 6 Liter auf 100 Kilometer. Alles in allem ein gelungener Sporttourer mit starkem Charakter.

In Sachen Sporttourer legte man in Bologna nach und brachte 2004 die Ducati ST3 mit neu konstruiertem Dreiventilmotor auf den Motorradmarkt. Ein sehr schönes Motorrad mit sportlicher Optik und hohem Komfort. Ein wassergekühlter Motor mit 992cm³ und einer Leistung von 107 PS sorgen für viel Freude beim fahren. Durch die Aufrechte Sitzposition lassen sich wie beim Vormodell auch lange Motorradtouren bewältigen. Die Instrumente sind sehr übersichtlich und gut ablesbar. Das weiße Drehzahlblatt sticht ins Auge und bietet einen angenehmen Kontrast zur dunklen Beschriftung. Links neben dem Drehzahlblatt befindet sich das LCD-Display, das in großen Ziffern die Geschwindigkeit anzeigt. Rundherum sind im selben Display die Eingangstemperaturanzeige der Kühlflüssigkeit, Uhrzeit, der Hauptkilometerzähler und die Tankanzeige untergebracht. Anders als zum Vormodell hat Ducati bei der ST3 eine Ölbadkupplung verbaut.

Produziert wurde die ST3 von 2004 bis 2007. In diesem Zeitraum brachte Ducati wie bei vielen anderen Modelle zusätzlich eine S-Version des Sporttourers auf den Markt. Für 1500 € mehr gegenüber dem Standard-Modell gibt es ABS, ein Öhlins-Federbein und eine Upside-down-Gabel von Showa, deren Gleitrohre mit Titannitrid beschichtet sind. Zudem hat das Bike eine Alu-Schwinge und rollt auf leichteren Marchesini-Fünfspeichenrädern.

Die ST-Modellfamilie wuchs weiter und es folgte 1999 die Ducati ST4 mit Vierventilmotor aus der Ducati 916. 107 PS gibt Ducati als Nennleistung an, die bei 9.000 U/min anliegen sollen. Der 916ccm-Vierventiler lebt von höheren Drehzahlen und liefert ab 5.000 U/min satte Leistung und einen runden Motorlauf. Gebremst wird das Motorrad durch kraftvolle Brembo-Bremsen vorne und hinten. Ab Baujahr 2000 wurden dickere Bremsscheiben verbaut, statt 4 mm Bremsscheiben wurden nun 5 mm Bremsscheiben verwendet und konnte somit im Hause Ducati das Problem mit der rubbelnden Vorderradbremse lösen. Optimiert wurde die Bremswirkung durch Bremsbeläge aus Sintermetall. Das Fahrwerk der ST4 ist sehr sportlich was aber nicht bedeutet, das dass Motorrad unerträglich hart ist. Die Federelemente sprechen sensibel auf Fahrbahnunebenheiten an und das Fahrwerk begeistert mit einer hervorragenden Stabilität. Absolut zielgenau lässt sich das Bike durch Kurven aller Art fahren, wirkt dabei nie nervös und läuft auch bei hohen Geschwindigkeiten sauber geradeaus. Vorder- und Hinterhand der ST4 lassen sich bei Bedarf in Federvorspannung, Zug- und Druckstufendämpfung den jeweiligen Erfordernissen anpassen. Alles in allem ein super Fahrwerk was auch bei langen Touren einen passablen Komfort bietet.

Deutlich gefragter ist die Ducati ST4S, vor allem in der ABS-Version ab Modelljahr 2003. Verbaut ist der Desmoquattro-Motor der Ducati 996, jedoch mit 115 PS. Das Triebwerk sorgt für eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Statt einer Trockenkupplung hat das Motorrad eine Ölbadkupplung (Nasskupplung). Hinzu kommt eine voll einstellbare Showa-Gabel und ein Öhlins Federbein, welches ebenfalls voll einstellbar ist. Zu den Pluspunkten der S-Version gehört aber auch der Bordcomputer mit Verbrauchsanzeige, dass abschaltbare ABS-System sowie die verstellbare Auspuffanlage, die bei demontierten Koffer für mehr Schräglage sorgt. Nettigkeiten wie das integrierte Bügelschloß und die 12V Steckdose runden den positiven Gesamteindruck selbstverständlich ab. Da es sich bei den ST-Modellen um Sporttourer handelt, bietet Ducati als Zubehör zu jedem Lacksatz ein farblich passendes Koffersystem an. Auch die besten Sporttourer-Modelle sind nicht frei von Alterungsprozessen. Vernachlässigt man die Pflege & Wartung, die mit der Reinigung beginnt, sich mit der Schmierung verschiedenster beweglicher Teile fortsetzt und der Erneuerung von Verschleißteilen abschließt, hat man statt dem schicken Vorzeigemodell recht bald eine unansehnliches und zudem gefährliches Motorrad.

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