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Ducati Superbike 851 888 Ersatzteile und Zubehör Shop

Die Ducati 851 ist ein Motorradmodell der Superbike Modellreihe vom italienischen Hersteller Ducati und ist die Erste Ducait mit einem wassergekühltem Motor.
Mit der „Tricolore“, wie die 851 S aufgrund ihrer Lackierung in den italienischen Farben genannt wird, brach eine neue Ära bei Ducati an: die der Vieventil-V2 mit zwei obenliegenden Nockenwellen. Die von Weber-Marelli entwickelte Einspritzung vertraute auf zwei Einspritzdüsen pro Zylinder, deren zweite bei hohen Drehzahlen vom Bordcomputer aktiviert wurde. Die fast identische Ducati 851 SP wurde ohne Blinker und Tachometer, aber mit Rennkit ausgeliefert, der u.a. größere Kolben/Zylinder, Aluheck, Racing-Lichtmaschine, dicke Auspuffkrümmer und große Ventile beinhaltete. Gebaut wurde die Ducati 851 S von 1988 bis 1989 und hatte damals 29.990,-DM gekostet. Die Ducati 851 SP wurde hingegen nur im Jahr 1989 produziert und hatte früher ca. 36.000 DM gekostet.

Die wichtigste Veränderung bei der Ducati 851 (Monoposto/Biposto) für das Jahr 1989 waren die zielgenaueren 17-Zoll-Räder, die Farbe Rot und eine Einspritzanlage, mit nur einer Einspritzdüse pro Zylinder. Hintergrund dieses technischen Rückschritts waren günstigere Fertigungskosten. Doch Ducati machte dies an anderen Stellen wieder wett: Die Kolben (mit je einer Ventiltasche pro Ventil, vorher je eine gemeinsame für zwei Ventile) stammten aus dem 1988er Rennkit und erhöhten die Verdichtung von 10, 4:1 auf 11:1. Die Duo-Version von 1990 leistete gut im Futter stehende 90 PS, bei der 1989er 851 waren es nämlich nur echte 86 PS gewesen.
Gebaut wurde die 851 (Monoposto/Biposto) 1989 bis 1990 und gab es damals zu kaufen für 24.990,- DM.

Die Ducati 851 S (Strada) hatte gegenüber der 851 SP (Sport Production) weiterhin zwei Einspritzdüsen pro Zylinder. Nur so war eine ausreichende Benzinversorgung bei hohen Drehzahlen im Rennbetrieb möglich, schließlich dienten die SP-Varianten als Homologationsmodelle für die Superbike-Weltmeisterschaft (SBK) und nationale Championate. Trotz der 851-Aufkleber hatte Ducati auf 888 Kubikzentimeter aufgestockt, um mit der schnellen japanischen Vierzylinderkonkurrenz mithalten zu können. Die Ducati 851 SP3 hatte schwarze Räder (die Ducati 851 SP2 weiße Räder), einen Carbon Kotflügel und ein weißes Startnummernfeld auf dem Höcker.
Der augenfälligste Unterschied der 1991er 851 Strada zum Vorgängermodell bestand in der neuen Upsidedown-Gabel (1989/1990: Marzocchi M 1 R-Telegabel), die zudem noch von Showa aus Japan stammte. Die SP-Modelle hatten ja schon seit 1990 Pendants von Öhlins. Hinten setze man auf ein Federbein dieses schwedischen Zulieferers, das allerdings sehr hart abgestimmt war. Am Motor fiel auf, dass der Drehzahlbegrenzer nun schon bei 9.500 statt bei 10.000/min. Einsetzte. Dass hatte seinen Grund: Bei hohen Drehzahlen mehrten sich aufgrund von Pleuelbrüchen die Motorschäden. Die 1991er 851 Strada kostete damals 26.290,- DM und hatte zu der 1992er 851 Strada Unterschiede.

Der Rahmen der 1992er Ducati 851 Strada besaß zwar noch die gleiche Geometrie, war aber im Bereich der neuen Fußrastenhalter umgestaltet worden.
Die Sitzbank-Seitenverkleidung fielen filigraner aus, ein schmalerer Benzintank mit nur 19 Liter (die 1991er 851 Strada hat 20 Liter Tankvolumen) erlaubte besseren Knieschluss. Endlich kam ein praxisgerecht abgestimmtes Federbein zum Einsatz, das wie die Upside-down-Gabel von Showa stammte. Die Felgen waren nun schwarz lackiert. Außerdem gab es einen gebogenen Wasserkühler und einen verbesserten Kühlkreislauf. Die Ventile waren mit 33/29 Millimetern nun einen Millimeter größer als zuvor.

Auch die SP4 zeigte die neue, grazilere Linienführung, die sich aufgrund der knappen Sitzbankverkleidung und des im Fußrastenbereichs umgestalteten Rahmens ergab. Das Startnummernfeld wanderte vom Sitzhöcker auf das Verkleidungsseitenteil. Erstmals wies Ducati mit dem Schriftzug „888“ auf den wahren Hubraum seines SP-Modells hin. Die spitze Leistungscharakteristik passte nach wie vor besser auf die Rennstrecke, im Bereich ab 5.000 bis 6.000/min. Kämpfte die SP4 mit einem Leistungsloch. In Deutschland wurde die Maschine mit versicherungsgünstigen 97 PS ausgeliefert. Zu kaufen gab es die Ducati 888 SP4 damals für 38.850 DM.

Die Racing-Varianten Anfang der Neunziger basierten auf der SP3. Im Vergleich zum 1991er Renner, der Roche-Replica, hatte die 1992er Version eine Upside-down-Gabel von Öhlins mit dickeren Standrohren von 42 Millimetern. Neue Vierkolbenzangen von Brembo und eine 19er Handpumpe verbesserten die Bremsleistung. Der Motor verfügte über 34er Einlassventile, 11,5: 1 Verdichtung, Mondial-Kolben, 21-Millimeter -Kolbenbolzen, Pankl-Pleuel mit zusätzlicher Ölbohrung und Gilardoni-Zylinder. Edwin Weibels DNL-Meistermaschine wog unter 150 Kilogramm und leistete mit Schnyder-Tuning über 140 PS.

Mit der Ducati 888 Strada ging die Ära der 851/888-Modelle zu Ende. Endlich hatte auch die Strada den dicken Hubraum von 888 Kubikzentimetern, was ihr nochmals zu ein paar PS mehr verhalf. Mit 98 PS bei 9.000/min fügte sich die Maschine ideal in die neugeschaffene 98-PS-Versicherungsklasse ein, ohne es an den entsprechenden Fahrleistungen mangeln zu lassen. Außerdem hat die 888 Strada das neue Rot nebst Schriftzügen, einen silbernen Rahmen und Felgen in gleicher Farbe sowie schwarz eloxierte Fußrastenhalter.

Die Letzte Variante der Ducati 851/888-Reihe war wohl auch die ausgereifteste. Die Veränderungen beschränkten sich größtenteils auf Detailverbesserungen und die Optik. Rahmen und Räder waren nun silber lackiert, die Anbauteile erstrahlten im neuen Rot mit goldsilbernen Schriftzügen. Neben dem Kotflügel vorn waren nun auch die Endshalldämpfer und die Schubstange der neuen Bremsmomentabstützung hinten (am Motor) aus Kohlefaser gefertigt. Das lackierte Startnummernfeld mit der obligatorischen „1“ saß, wie in früheren Jahren, wieder hinten am Höcker.

In ihrer letzten Ausgabe entwickelten die 888-Production-Racer 131 PS Leistung im Auslieferungszustand und deutlich über 140 PS nach eingehender Überarbeitung durch erfahrene Tuner. Im Jahr 1994 rollte die Racing mit 926 Kubikzentimetern und 144 (Serie) bis 152 PS an den Start. Viele Anbauteile wurden schon serienmäßig in Kohlefaser ausgeführt, wie etwa der Tank, die Verkleidung, die Sitzbank, der Kotflügel vorne und hinten, die Airbox, die Luftschächte, die Kurbelgehäuseentlüftung, der Fußrastenhalter, der Bremshebel, das Instrumentengehäuse, die Endschalldämpfer sowie etliche Halter und Abdeckungen.

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